Freies Buch zum digitalen Unterricht #OER

Hirsch, Nele: Unterricht digital : Methoden, Didaktik und Praxisbeispiele für das Lernen mit Online-Tools. – Mülheim an der Ruhr : Verlag an der Ruhr, 2020. ISBN 978-3-8346-4307-0 – CC by-SA 2.0 unter https://www.dropbox.com/s/n07ve8uqiy1ymbq/Nele_Hirsch-Unterricht_digital.pdf?dl=0

Nele Hirsch hat in der OER-Community einen Namen. Unter anderem bringt sie periodisch einen informativen Newsletter heraus.

Perspektiven von OER für die (sozio-)ökonomische Bildung an Schulen in NRW und in Deutschland

Ein Aufsatz von Maximilian Heimstädt und Leonhard Dobusch.

Die (sozio-)ökonomische Bildung an Schulen steht vor zwei großen Herausforderungen: Zum einen verstärkt die zunehmende Digitalisierung der Lernpraxis bestehende urheberrechtliche Probleme. Zum anderen gerät das Kontroversitätsgebot der Lehre durch eine wachsende Menge an minderwertigen und tendenziösen, aber kostenfreien Onlinematerialien zunehmend unter Druck. Open Educational Resources – Bildungsmaterialien unter freier Lizenz (z. B. Creative Commons) – sind ein Weg, diesen Herausforderungen zu begegnen. Zentraler Vorschlag dieser Studie ist es daher, die Erstellung von OER-Schulbüchern in Nordrhein-Westfalen systematisch zu fördern. Nach einer Ist-Analyse des digitalen Lernens und der offenen Bildung in NRW entwirft die Studie (aufbauend auf Interviews mit allen relevanten Stakeholdergruppen) sechs Handlungsszenarien. Beispielhafte Vorschläge sind die öffentliche Ausschreibung von Pilot-OER-Büchern, die landesübergreifende Förderung von OER-Buch-‚Rohlingen‘ oder die Kopplung der Zulassung von Schulbüchern an eine OER-Klausel.

openUP – Lehrende für freie Inhalte (OER) gewinnen

openUP möchte die Lehrenden an Schulen, Universitäten und Hochschulen zur Nutzung und zur Veröffentlichung von Open Educational Resources (OER) anregen. Im Rahmen des Train-the-Trainer-Ansatzes werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der E-Learning-Teams und der mediendidaktischen Zentren in ihrer Rolle als Multiplikatoren informiert und qualifiziert.
Die Multiplikatoren können dann entsprechend erworbene Kenntnisse und Informationen an die Lehrenden vor Ort weitergeben. Damit soll OER-Knowhow dauerhaft an den Institutionen gesichert und eine ‚Community of Practice’ etabliert werden. Bestandteile des Projekts sind eintägige Workshops sowie das Service-Netzwerk OER.“

Hier geht’s zu openUP – einem mit Hilfe von ILIAS realisierten Projekt.

Das Buch aus dem #EDchatDE

Bei rpi-virtuell gibt es nun den kostenfreien Zugang zum bei Cornelsen erschienenen Buch „DIGITALE MEDIEN für Unterricht, Lehrerjob und Schule: Die besten Ideen und Tipps aus dem Twitterchat #EDchatDE. Das Werk ist im PDF- und EPUB-Format herunterzuladen und lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.
Ein Beispiel, wie Open Educational Resources entstehen können: Aus einer anderen Quelle, durch Auswahl und Wiederveröffentlichung. Zwar ist alles, was in diesem Buch steht, bereits öffentlich verfügbar – der Mehrwert besteht in der Auswahl und im kompakten Layout des Inhalts.

Calliope – Computer für die Grundschule

Ein Zeit-Artikel über einen Computer, der in der Grundschule eingesetzt werden soll, zunächst im Saarland. Im Grunde ist das OER:

„Hardware, Software und alle begleitende Materialien sind quelloffen und werden unter der cc-by-sa-Lizenz veröffentlicht, darauf legt Noller großen Wert. Sie dürfen also von jedem vervielfältigt, weiterverbreitet, verändert und ergänzt werden.“

Noller schreibt übrigens seit Jahren interessant über Digitalisierung etc. im Blog „Beim Nollar“.