OERcamps 2017 – Teilnahme auch für Bibliotheken!

Open Educational Resources (OER) sind als Thema längst in Deutschland angekommen. Um sie bekannter zu machen und um insbesondere auch weiter dafür zu sensibilisieren, hat das BMBF im Rahmen der Förderung zum Thema „Digitale Bildung“ eine Förderlinie zu Open Educational Resources (OER) auf den Weg gebracht.

Die Fördermaßnahme zielt darauf ab, OER und die mit ihnen verbundenen Potenziale sichtbarer zu machen. Kompetenzen zur Nutzung, Erstellung und Verbreitung von OER sollen unterstützt und damit eine breite Verankerung von OER in Deutschland erreicht werden.

Gefördert werden die Informationsstelle OER (OERinfo), angesiedelt beim DIPF in Frankfurt, sowie 23 Projekte aus allen Bildungsbereichen, die mit der Ausbildung von Multiplikatoren befasst sind und außerdem für das Thema freie Bildungsmedien in Deutschland sensibilisieren sollen.
Mit der OER World Map ist das hbz als Teil der Informationsstelle OER beteiligt.

Im Rahmen der Förderung zu OER wird es 2017 vier OERcamps geben. Als Partner von Schulen, Hochschulen und Einrichtungen der Weiterbildung gilt es auch für auch Bibliotheken, OER auf der Agenda zu haben. Mitarbeitende in Bibliotheken sind herzlich eingeladen an den OERcamps teilzunehmen, selbst Workshops anzubieten und sich über OER auszutauschen, zu informieren und sich zu vernetzen. Die OERcamps werden je zur Hälfte aus vorab geplanten und angekündigten Workshops sowie aus Barcamp-Sessions, die jeder vor Ort anbieten kann, bestehen.

Die Teilnahme ist kostenlos, zur Anmeldung geht es hier entlang: http://dialog.oercamp.de/?r=survey/index/sid/536443/newtest/Y/lang/de

OERcamps 2017 an vier Orten

oercamp17_logo_ohne_lizenz

München am 05./06.05.2017 – in Kooperation mit dem Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht (FWU)
Köln am 12./13.05.2017 – in Kooperation mit der TH Köln
Hamburg am 23./24.06.2017 – in Kooperation mit der Universität Hamburg
Berlin im Herbst 2017 (Details folgen)

Workshops können unter : http://dialog.oercamp.de/?r=survey/index&sid=854591&lang=de eingereicht werden. Anmeldeschluss ist der 21. März 2017.

Das Buch aus dem #EDchatDE

Bei rpi-virtuell gibt es nun den kostenfreien Zugang zum bei Cornelsen erschienenen Buch „DIGITALE MEDIEN für Unterricht, Lehrerjob und Schule: Die besten Ideen und Tipps aus dem Twitterchat #EDchatDE. Das Werk ist im PDF- und EPUB-Format herunterzuladen und lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.
Ein Beispiel, wie Open Educational Resources entstehen können: Aus einer anderen Quelle, durch Auswahl und Wiederveröffentlichung. Zwar ist alles, was in diesem Buch steht, bereits öffentlich verfügbar – der Mehrwert besteht in der Auswahl und im kompakten Layout des Inhalts.

Abmahngefahren bei CC-Lizenzen und WordPress-Nutzung

Im Hintergrund beim Schreiben dieses Blogposts plätschert im Hintergrund der Podcast zu segu Geschichte, auf das wir hier bereits hingewiesen hatten (26. Januar). Dieser Podcast von Jöran Muuß-Merholz mit Christoph Pallaske ist insbesondere unter dem Aspekt der Herstellung von OER hörenswert, sehr interessant, welche Tools verwendet werden und was dabei zu beachten ist – beispielsweise die Frage, wie lange die Haltbarkeit der Produkte wohl sei und insbesondere die Frage von Bildrechten, bei denen Herr Pallaske noch etwas Besonderes erlebt hat: Eine Abmahnung für ein von Wikimedia entnommenes Foto. Er schildert das sehr gut in seinem Blog „Historisch denken | Geschichte machen“ und weist hier auch auf das Tool „Lizenzhinweisgenerator“ hin. – Eine Besonderheit an diesem Fall liegt noch darin, dass in WordPress automatisch bei jedem Bild parallel zum Blogpost eine eigene „Medienseite“ erstellt wird, bei der lediglich das Bild – aber ohne die Lizenzangabe, die im Blogpost dem Bild beigegeben wurde. Das war überhaupt die Möglichkeit, dass eine Abmahnung ausgesprochen werden konnte – und leider ist der oben genannte Lizenzgenerator keine Lösung dafür.

Umfrage zur Hochschullehre und Open Science

„Liebe Hochschul-Lehrende und Kollegen/innen,
wie gestalten Sie Ihre wissenschaftliche Lehre? Wir würden uns freuen, wenn Sie uns Ihre Meinung in unserer 10-minütigen, anonymen Umfrage mitteilen.

Thema der Umfrage: Open Science ist ein wesentlicher Aspekt in der Wissenschaft, und sollte daher auch Bestandteil in der wissenschaftliche Lehre sein. Durch Open Science erhalten Studierende die Möglichkeit, sich in die Wissensgemeinschaft einzubinden. Wir möchten wissen, wie Hochschullehrende ihre Lehre aktuell gestalten und welche Meinung Sie zu Open Science und Open Educational Resources haben.

Bitte nehmen Sie über folgenden Link an der Umfrage teil:
http://tinyurl.com/lehre17

Vielen Dank für Ihre Unterstützung. Die Ergebnisse werden als Poster auf der Open Science Konferenz (https://www.open-science-conference.eu) vorgestellt und diskutiert.

Die Umfrage wird durchgeführt im Rahmen des Science 2.0 Verbundprojektes “Open Science in der (Hochschul-) Lehre“ (http://www.leibniz-science20.de/…/open-science-in-higher-ed…) und darf gerne weitergeleitet werden.“

Aus einem Posting von Sandra Schön auf FB von Isabella Peters, vgl. Open Science in der Hochschullehre.